Der Unterschied zwischen dem richtigen und falschen Beschaffungsmodell kann über Jahre hinweg bis zu 30% Ihrer Energiekosten ausmachen. Ein Vergleich der drei Modelle.
Die meisten mittelständischen Unternehmen wählen bei ihrem Energievertrag den Festpreis – weil es einfach ist und Planungssicherheit verspricht. Aber ist das immer die beste Wahl? Der Unterschied zwischen dem richtigen und falschen Modell kann über die gesamte Vertragslaufzeit zehn bis dreißig Prozent Ihrer Energiekosten ausmachen. Es lohnt sich, die Alternativen zu kennen.
| Modell | Geeignet für | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|---|
| Festpreis | Kleine Betriebe unter 500.000 kWh/Jahr | Volle Planungssicherheit, einfache Kalkulation | Kein Vorteil bei fallenden Marktpreisen |
| Tranchenmodell | Mittlere Betriebe 500.000 – 5 Mio. kWh | Risikostreuung über mehrere Beschaffungszeitpunkte | Etwas komplexer, erfordert Marktbeobachtung |
| Portfolio-Management | Große Verbraucher über 5 Mio. kWh | Maximale Flexibilität und Marktoptimierung | Erfordert professionelles Management |
Die Wahl des richtigen Modells hängt von drei Faktoren ab: Ihrem Jahresverbrauch, Ihrer Risikobereitschaft und Ihrem internen Aufwand für das Energiemanagement. Kleine Betriebe fahren mit einem Festpreis meist gut – besonders in Zeiten steigender Preise. Mittlere Betriebe sollten das Tranchenmodell prüfen, bei dem der Energieeinkauf auf mehrere Zeitpunkte verteilt wird. So vermeiden Sie das Risiko, den gesamten Bedarf zum falschen Zeitpunkt einzukaufen.
Für die meisten mittelständischen Betriebe ist aktuell eine Kombination sinnvoll: Festpreise für die nahen Lieferjahre (Absicherung) und Tranchenmodell für die ferneren Jahre (Flexibilität).
Welches Modell optimal für Ihr Unternehmen ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es hängt von Ihrer individuellen Situation ab. In unserer kostenlosen Analyse prüfen wir nicht nur Ihre aktuellen Konditionen, sondern empfehlen auch das passende Beschaffungsmodell für Ihre Unternehmensgröße und Ihren Verbrauch.
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