Der CO2-Preis steigt, die Straße von Hormus ist bedroht, die Gasspeicher liegen unter dem Vorjahr. Was das für Ihre Gasrechnung bedeutet – und warum 2026 der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist.
Nach einer Phase relativer Entspannung ziehen die Gaspreise für Gewerbekunden wieder spürbar an. Drei Faktoren treiben die Entwicklung gleichzeitig:
Die Zerstörung wichtiger LNG-Infrastruktur im Nahen Osten hat die globale Versorgungslage deutlich verschärft. Der Wiederaufbau dauert Jahre.
Der steigende nationale CO2-Preis verteuert Erdgas systematisch – und die nächste Erhöhung ist bereits beschlossen.
Die europäischen Gasspeicher liegen mit rund 30% deutlich unter dem Vorjahreswert.
Die europäischen Gasspeicher liegen aktuell bei rund 30% Füllstand. Deutschland liegt mit etwa 22% noch darunter. Die Befüllung für den kommenden Winter muss unter erschwerten Bedingungen erfolgen.
Niedrige Speicherstände in Kombination mit gestörten Lieferketten treiben die Einkaufspreise. Die Versorger müssen zu höheren Preisen einkaufen, um die Speicher rechtzeitig vor dem Winter zu füllen. Diese Kosten werden an Gewerbekunden weitergegeben – besonders bei Neuverträgen und Vertragsverlängerungen.
Aktuell können Unternehmen ihre Gasversorgung für die Frontjahre 2029 und 2030 noch zu Konditionen sichern, die auf dem Niveau von vor der Krise liegen. Experten empfehlen, dieses Fenster zeitnah zu nutzen.
Während die nahen Lieferjahre 2027 und 2028 bereits deutlich verteuert sind, bieten die ferneren Frontjahre noch moderate Konditionen. Für Unternehmen mit planbarem Gasverbrauch ist das eine seltene Gelegenheit, Planungssicherheit zu schaffen.
Unternehmen, deren Gasvertrag in den nächsten 12–18 Monaten ausläuft, sollten jetzt handeln. Eine professionelle Gasausschreibung über mehrere Versorger kann den Unterschied zwischen einer moderaten und einer schmerzhaften Gasrechnung ausmachen. Besonders bei mehreren Standorten oder hohem Verbrauch lohnt sich der bundesweite Vergleich.
Die Eskalation im Nahen Osten hat die globalen Energiemärkte in eine neue Krise gestürzt. Die Auswirkungen werden uns noch Jahre begleiten. Erfahren Sie, warum jetzt das entscheidende Zeitfenster ist.
WeiterlesenDie Strompreislandschaft für Gewerbekunden hat sich 2026 verändert: Niedrigere Netzentgelte stehen höheren Umlagen gegenüber. Wer profitiert und wer draufzahlt.
WeiterlesenIn vier einfachen Schritten zu abgesicherten Energiekosten
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Frontjahre gesichert – Planungssicherheit für Jahre